Datum: 05.02.2026
Alarmierung: 23:33 Uhr
Einsatzart: Brand – Gebäude groß
In der Nacht zum 06. Februar 2026 wurden wir zu einem Gebäudegroßbrand nach Neuenhagen alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Wohnhaus bereits im Vollbrand.
Wir rückten mit unserem TSF-W mit Schlauchanhänger sowie dem MTF aus, um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen. Neben der Brandbekämpfung unter Atemschutz lag ein Schwerpunkt unseres Einsatzes auf der Sicherstellung der Wasserversorgung. Aufgrund der winterlichen Witterungsbedingungen gestaltete sich dies schwierig, da mehrere Unterflurhydranten unter einer dicken Eisschicht verborgen waren. Diese mussten zunächst mühsam freigelegt und geöffnet werden.
Insgesamt wurden zwei Unterflurhydranten in Betrieb genommen und zahlreiche B-Längen bis zur Einsatzstelle verlegt. Zusätzlich wurden mehrere Tanklöschfahrzeuge nachgefordert, die während des gesamten Einsatzes die Wasserversorgung unterstützten. Dies war insbesondere notwendig, um ausreichend Druck für die Löscharbeiten zu gewährleisten, da sich die Einsatzstelle auf einer Anhöhe befand.
Zur Steigerung der Effizienz der Brandbekämpfung kam außerdem die Drehleiter der Feuerwehr Bad Freienwalde zum Einsatz. Durch eine konsequent aufgebaute Riegelstellung konnte ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude erfolgreich verhindert werden.
Gegen 04:00 Uhr war der Brand soweit unter Kontrolle, dass die Einsatzstelle zur Feuerüberwachung an die Feuerwehr Hohensaaten übergeben werden konnte. Die übrigen Einsatzkräfte begannen daraufhin mit dem Rückbau der Einsatzmittel und dem Abrücken. Abschließend wurden größere Mengen Schaummittel eingesetzt, um verbliebene Brandherde gezielt zu ersticken.
Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen wurden die eingesetzten Atemschutzgeräte, Masken sowie die kontaminierte Einsatzkleidung zur Reinigung und Aufbereitung im Gerätehaus Bad Freienwalde abgegeben. Dort erhielten wir umgehend neue Masken, Atemschutzgeräte und Schläuche, die anschließend wieder auf unserem Fahrzeug verlastet wurden, sodass die Einsatzbereitschaft zeitnah vollständig wiederhergestellt werden konnte.
An dem Einsatz waren Einsatzkräfte folgender Feuerwehren beteiligt:
Neuenhagen, Hohenwutzen, Oderberg, Bralitz, Bad Freienwalde, Wriezen, Altreetz und Lüdersdorf.
Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden und forderte von allen beteiligten Kräften ein hohes Maß an Ausdauer, Koordination und Zusammenarbeit. Trotz der erschwerten Bedingungen durch Kälte, Eis und Dunkelheit verlief der Einsatz strukturiert und professionell. Ein besonderer Dank gilt allen eingesetzten Kameradinnen und Kameraden sowie den unterstützenden Feuerwehren für die gute und reibungslose Zusammenarbeit. Nur durch das gemeinsame Vorgehen konnte ein noch größerer Schaden verhindert werden.












