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Brand im Gerätehaus?

Im Rahmen eines Ausbildungsdienstes führten wir eine realitätsnahe Einsatzübung im Gerätehaus durch. Das angenommene Szenario war eine brennende Werkstatt, aus der mehrere Personen gerettet werden mussten.

Die Atemschutzgeräteträger hatten die Aufgabe, unter extremen Bedingungen nach vermissten Personen zu suchen. Mithilfe einer Nebelmaschine wurde das Gerätehaus vollständig verraucht. Zusätzlich wurde die Beleuchtung abgeschaltet, sodass innerhalb des Gebäudes Nullsicht herrschte. Um die Lage weiter zu erschweren, wurden Hindernisse in Form von umgestürzten Leitern und Tischen eingebaut.

Insgesamt mussten zwei Personen gerettet werden: eine Übungspuppe sowie ein Kamerad. Parallel dazu simulierten die übrigen Einsatzkräfte den Aufbau der Wasserversorgung. Aufgrund der sehr niedrigen Temperaturen wurde dieser Teil der Übung bewusst nur grob durchgeführt, um die Unfallgefahr möglichst gering zu halten.

An der Übung beteiligt waren außerdem unsere zukünftigen Einsatzkräfte, die sich aktuell in der Vorbereitung auf die TM1-Ausbildung befinden. Durch diese Übung sollten sie frühzeitig an realistische Einsatzlagen herangeführt und auf den Ernstfall vorbereitet werden.

Am Ende konnten alle Personen erfolgreich gerettet werden. Nach Aussage der Atemschutzgeräteträger stellte die Übung eine große Herausforderung dar, wurde aber gleichzeitig als sehr wertvoll und praxisnah bewertet. Insgesamt war die Übung ein voller Erfolg und ein wichtiger Beitrag zur Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehr.